Peniskrebs

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Peniskrebs ist eine seltene Krebserkrankung, bei der bösartige Zellen in der Haut des Penis (Vorhaut oder Eichel) wachsen. Hier ist eine Zusammenfassung von Informationen, Diagnostik und Therapie zum Peniskarzinom:

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Diagnostik

Bei Penistumoren im spezielleren bei Peniskarzinomen handelt es sich um sehr seltene Erkrankungen. In der Bundesrepublik Deutschland tritt diese Erkrankung pro Jahr bei ca. 600 Patienten auf.

Die Erkrankung tritt häufig zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auf.

Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass Virusinfektionen, mit dem humanen Papilloma Virus (HPV Genotyp 16 und 18) für das Peniskarzinom mit ursächlich scheinen. Desweiteren sind als Risikofaktoren einige Formen der chronischen Vorhautentzündung, Tabakkonsum, schlechte hygienische Verhältnisse sowie das Vorliegen unterschiedlicher Krebsstufen (M. Bowen, M. Queyrat, Leukoplakie und Buschke-Löwenstein-Tumor) anzusehen.

Der Verdacht auf ein Peniskarzinom wird durch sichtbare und tastbare Hautveränderungen gestellt. Zur weiteren Abklärung muss dann eine Gewebeprobe aus dem suspekten Bereich entnommen werden. Für einen guten Therapieerfolg ist die genaue Kenntnis des Befalls von Lymphknoten wichtig, so dass diese teilweise operativ entfernt werden müssen zur weiteren pathologischen Begutachtung.

Die operative Therapie ist dann prinzipiell das Mittel der ersten Wahl. Der Erhalt des Organs Penis hat hohe Priorität. 

Bei einem ausgedehnten Befall der Lymphknoten oder im metastasierten Stadium wird eine Chemotherapie notwendig.

Therapieoptionen

Operative Therapie
Die operative Therapie ist prinzipiell das Mittel der ersten Wahl. Die chirurgische Excision des Primärtumors zeigt gute Erfolge. Beim operativen Vorgehen werden prinzipiell zwei Operationsstrategien verfolgt.

Kleinvolumiges Peniskarzinom ohne Lymphknotenbefall, ohne Metastasierung
Bei einem kleinvolumigen Peniskarzinom wird versucht organerhaltend zu operieren. Hierbei wird der Tumor ausgeschnitten. Diese chirurgische Maßnahme ist oft ausreichend und bedarf dann der engmaschigen Kontrollen.

Großvolumiges Peniskarzinom mit Lymphknotenbefall oder Organmetasasierung
In Abhängigkeit von der Ausdehung des großvolumigen Peniskarzinoms wird die Penisteil- oder Komplettentfernung notwendig. Besteht aufgrund der diagnostischen Massnahmen der Verdacht auf einen Lymphknotenbefall, werden die Lymphabflußgebiete im Leistenbereich beidseits entfernt. Hierbei spielen auch die sogenannten „sentinentel-“, oder „Wächter“-Lymphknoten eine wichtige Rolle.

Strahlentherapie
Bei Wunsch auf Organerhaltung ist auch die Strahlentherapie möglich. Die Strahlentherapie zeigt allerdings eine nicht unerhebliche Rezidivrate.

Chemotherapie
Bei einem ausgedehnten Befall der Lymphknoten oder im metastasierten Stadium wird eine Chemotherapie notwendig.

Es ist wichtig, dass Patienten mit Verdacht auf Peniskrebs einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose und angemessene Behandlung zu erhalten. Jeder Fall ist individuell, und die spezifische Diagnostik und Therapie sollten mit einem spezialisierten Urologen besprochen werden.

Behandelnde Ärzte: Dr. med. J. Gärtner / Dr.med J. Möllenbeck und T. Geyer

Die medikamentöse Tumortherapie gehört zu den Behandlungsschwerpunkten der Gemeinschaftspraxis für Urologie Dr. med. J. Gärtner / Dr.med J. Möllenbeck und T. Geyer in Kornwestheim. Beide Ärzte sind Fachärzte für Urologie und besitzen die Zusatzweiterbildung „medikamentöse Tumortherapie“. Sie verfügen über eine fundierte Aus- und Weiterbildung, langjährige Erfahrung und den Anspruch, ihren Patienten die beste Behandlung zuteilwerden zu lassen. Das beginnt bei dem persönlichen Beratungsgespräch und reicht über die individuelle Behandlung bis zur sorgfältigen Nachsorge.

Kooperationspartner

eKonsil Fachgebiet Urologie